
Norbert Nelte, Die Agonie des Kaitalismus, Protokolle seiner Todeszuckungen.
Norbert Nelte Rosa Luxemburg Zitate Siehe auch die Seite Hungeraufstände und ihre Fotogalerie »Je gewalttätiger das Kapital vermittelst des Militarismus draußen in der Welt wie bei sich daheim mit der Existenz nichtkapitalistischer Schichten aufräumt und die Existenzbedingungen aller arbeitenden Schichten herabdrückt, um so mehr verwandelt sich die Tagesgeschichte der Kapitalakkumulation auf der Weltbühne in eine fortlaufende Kette politischer und sozialer Katastrophen und Konvulsionen, die zusammen mit den periodischen wirtschaftlichen Katastrophen in Gestalt der Krisen die Fortsetzung der Akkumulation zur Unmöglichkeit, die Rebellion der internationalen Arbeiterklasse gegen die Kapitalsherrschaft zur Notwendigkeit machen werden, selbst ehe sie noch ökonomisch auf ihre natürliche selbstgeschaffene Schranke gestoßen ist.« Rosa Luxemburg: „Die Akkumulation des Kapitals”, S. 410, 32. Kapitel: Der Militarismus auf dem Gebiet der Kapitalakkumulation»Der Imperialismus ist ebensosehr eine geschichtliche Methode der Existenzverlängerung des Kapitals, wie das sicherste Mittel, dessen Existenz auf kürzestem Wege objektiv ein Ziel zu setzen. Damit ist nicht gesagt, dass dieser Endpunkt pedantisch erreicht werden muss. Schon die Tendenz zu diesem Endziel der kapitalistischen Entwicklung äußert sich in Formen, die die Schlussphase des Kapitalismus zu einer Periode der Katastrophen gestalten.«.
Rosa Luxemburg hat in ihrem Buch „Die Akkumulation des Kapitals“ auf der Grundlage des Wertgesetzes von Marx sehr schlüssig nachgewiesen, dass der Kapitalismus an die Grenzen des Marktes recht unsanft stoßen wird. Karl Marx dagegen ging in der Frage der erweiterten Reproduktion von einem ausgeglichen Markt aus und sah das Ende des Kapitalismus mit dem tendenziellen Fall der Profitrate nur als ein langsames Einschlummern. Die marxistische Wissenschaft hat Rosas Thesen bisher - außer Tony Cliff - nicht ernsthaft untersucht, weil ihr einige unbedeutenden rechnerischen Fehler unterlaufen sind. Der wesentliche Hinderungsgrund ist aber ihre Behauptung, dass der Überschuss im Konsumsektor nicht in den Produktionsmittelsektor übertragen werden könne und damit suggeriert, dass der Kapitalismus von Anfang an nicht lebensfähig hätte sein können. Jeder hat aber gesehen, dass er 100 Jahre lang munter prosperierte. Damit verlor man außer Cliff auch ihren grundsätzlichen Gedankengang von der Verengung der Märkte aus dem Auge. In der Tat führt diese Verengung auch zu einem schnelleren Fall der Profitrate. Die zunehmende Binnenmarktschwäche wird von einem zusätzlichen Export kompensiert, der nur mit weiteren Rabatten erkauft wird. Lange vor dem Ende des Kapitalismus wird es zu den von ihr beschriebenen Katastrophen kommen, wir stehen schon mitten drin und sie stehen uns bis zu den Fußknöchel. Wenn der Investitionsgütersektor weltweit schneller sinken wird als die Löhne, ergibt sich ein Überschuss im Produktionsmittelsektor I, der nicht mehr in den Konsumsektor II übertragen werden kann. Mit der Überschreitung dieses Points of no Return würde es ziemlich schnell zu einer Erodierung der Weltwirtschaft kommen. Zu dem ganzen Unheil kommt jetzt auch noch hinzu, dass China bereits angefangen hat, den Weltwirtschaftsmotor USA in der Weltherrschaftsrolle abzulösen. Der Wirtschaftstätigkeit im Kapitalismus würde nach dem Point of no Return schlagartig zum Erliegen kommen und auf nur von den lokalen Behörden gedrucktem Notgeld oder Lebensmittelmarken zurückfallen und letztlich vor der Gesetzlosigkeit weichen, wenn nicht die Weltarbeiterklasse vorher die planvolle solidarische Produktion in Angriff nehmen und die versagenden Kapitalisten in die Wüste schicken würde. Aber da der Kapitalismus, wie 1918, nicht an seinem Anfang steht, sondern an seinem Ende, werden die Kollegen diesmal auch diesen Produktionswechsel schaffen können, dessen können wir gewiss sein. Eine planvolle Produktion können nur die Lohnabhängigen demokratisch und kollektiv selber durchführen. Das kann kein Manager oder Bürokrat stellvertretend, da diese immer wieder in die ruinöse Konkurrenzpolitik zurückfallen werden, sei es in Konkurrenz zwischen den Betrieben oder der zwischen den Staaten. Also: Alle Macht den basisdemokratischen Arbeiterräten. Wir haben mit dem Buch „Rosa Luxemburg, die Grenzen des Marktes, und die Todeszuckungen des Kapitalismus!“ versucht nachzuweisen, dass in der Frage eines katastrophalen Endes der Marktes Rosa Luxemburg doch Recht hatte mit der unsanften Landung der Marktwirtschaft und ihrer Agonie als „fortlaufende Kette politischer und sozialer Katastrophen und Konvulsionen“. Die imperialistischen Länder können den überschüssigen Mehrwert des Konsummittelsektors kaum mehr im Produktionsmittelsektor und immer weniger im Ausland investieren. Das letzte große bisher nichtkapitalisierte Land China exportiert inzwischen fünfmal mehr nach Amerika als umgekehrt, hat Deutschland als Exportweltmeister Mitte 2007 abgelöst und tritt auch ab End Mit den südkoreanischen Betrieben verlassen die ersten wieder das Billiglohnland in Richtung Nordvietnam, Thailand oder Indonesien. Die Löhne der Angestellten, die Rohstoffe und die Steuern sind den südkoreanischen Managern einfach schon zu hoch geworden, aber sie hatten auch nicht nur im Billiglohnbereich dort investiert. Wenn dieses Beispiel Schule macht, wird sich die Kette der Katastrophen noch einmal verschärfen. Nachdem die südasiatischen kleinen Staaten vom ausländischen Investitionskapital im Sauseschritt durchschritten wurden, wird wohl im Imperialismus die Phase eintreten, in der die Investitionsgüter weltweit schneller sinken werden als die Löhne. Der Point of no Return würde dann, falls bis dahin die Bourgeoise noch an der Macht wäre, zu einer Erodierung der kapitalistischen Wirtschaft führen. Die Kette der Katastrophen wurde mit dem gewaltigsten Kunstwerk der Vorgeschichte der Menschheit, mit der Inszenierung am 11.9.2001 eingeläutet. Seither stehen wir in permamenten vier Kriegen (Afghanistan, Irak, Somalia und Gaza), an die die meisten Menschen sich schon mit einer großen Geduld gewöhnt haben. Der Ölpreis ist von damals 20 Dollar auf über 105 das Fass gestiegen und das Peak-Oil (Fördermaximum) wurde überschritten Die Gesamtverschuldung der Vereinigten Staaten stieg auf 50% des Weltvermögens von 86.000.000.000.000 Dollar. Dies hat die Banken und Schuldner in eine tiefe Krise gestürzt. Die steigenden Lebensmittelpreise (Burkina Faso 65%, Deu Der für die Nahostkriege zuständige Admiral Fuller ist zum 31.3. zurückgetreten worden. Er hatte sich immer gegen den Iran-Krieg ausgesprochen. Zum 31.1. läuft auch das Geschäftsjahr der Banken ab. Dann werden sie ihre Karten offen legen müssen, wie viele Milliarden Dollar von faulen Krediten sie weiter abschreiben mussten. Die Amerikaner ertrugen eine Krise immer dann bereitwilliger, wenn der Staat im Krieg gestanden hat und vorher eine Kriegsbegründungsinszenierung unter falscher Flagge produzierte. Wenn diese Fakten mal kein böses Omen sind.
Norbert Nelte http://www.marktende.de/ Vgl. auch Rosa Luxemburg: Zum Schema der Erweiterten Reproduktion von K. Marx
Stell Dir mal vor, sie machen Krieg, und niemand merkt es 19.6.2006
Hinfort setzte sich die grässliche Fratze des Kapitalismus wie Mehltau auf die traumatisierten Gehirne und verwandelte sich dort in einen gütigen Engel. Nachdem der Ölpreis für das Barrel (Fass) nach der iranischen Revolution 79 für 6 Jahre von 15 auf 40 Dollar stieg, zuckelte er seither zwischen 10 und 20 Dollar dahin. Aber 99 geschah das Unfassbare. Die bevölkerungsreichste Nation der Erde China entwickelte sich zu einer Industrienation und verfünffachte den Bestand an zivilen Kraftfahrzeugen in einem Jahr von 1,6 auf 8,5 Millionen. Sofort sprang der Ölpreis wieder von 10 auf 30 und drohte explosionsartig weiter zu steigen. China hat 2005 England und Frankreich mit dem Bruttosozialeinkommen überholt, 2007 wird es Deutschland überholen, 2008 Japan und 2015 die USA. Gleichzeitig überschritten die von Amerika kontrollierten Erdölvorkommen die Produktionsspitze und drohten bis 2012 ganz zu versiegen. (C.J. Campbell.)
Heuschrecken, Das letzte Aufgebot des Kapitals! 2.8.2006 Das Haus Blackstone besitzt schon über 2,7 Mrd. € Telekom-Aktien, das sind 4,5% des Telekom-Konzerns. Das haben sie nur mit 400 Millionen € Eigenkapital finanziert, 2,3 Mrd € haben die Banken geliehen. Wo Geld ist, fließt auch Geld hin. Der gesamte Aktienwert der Telekom liegt bei 55 Mrd. Das wird Blackstone mit Hilfe des Investmentbanker von Merril Lynch zusammen mit anderen Private Equiti Häusern schultern, so, wie es sich zusammen im Konsortium mit den Häusern Apax, KKR, Permira und Providence für 12,7 Mrd. die dänische Exstaatstelefonunternehmen TDC unter den Nagel gerissen hat. Genau diese versuchen jetzt auch, erweitert um Cinven und Texas Pacific Group, mit 14 Mrd. die Portugal Telecom zu ergattern, alles Namen, über die wir in Zukunft noch öfters stolpern sollten. Die heutigen Anteils-/Eigner der europäischen Telefongesellschaften lesen sich wie die Einladerliste zum Festbankett der „Master of the Universe“. Da will der Vorstand der Telekom die Rendite auf 9% steigern und hauptsächlich über die Schließung vieler Call-Center 32.000 Arbeitsplätze abbauen, um sich den Private-Equitys anzubieten und vom Global-Player zum Universe-Player aufzusteigen. (2) Die weltweit größten Private-Private-Equity-Häuser Fond in Mrd. $ Blackstone 12,5
Wolfowitz, die „Good Ölkriegspartnerschaft“ die Weltbank und ihr langsamer Tod, Begleiter des Endes der amerikanischen Vorherrschaft. 21.5.07
Unter Wolfowitz ist aus dem Ende der 80er Jahre entstandenen „Good Governance“ (neoliberale Rechtsstaatlichkeit, mehr Wohlverhalten der USA gegenüber) eine nach Gutsherrenart „Good Ölkriegspartnerschaft“ geworden. Rainer Rupp von der Jungen Welt fasst diese Entwicklung so zusammen: »Widerstand gab es nicht nur, weil Wolfowitz »als das Symbol für amerikanischen Unilateralismus und Arroganz« galt; auch wollte Bush seinen Anspruch demonstrieren, »aus der Weltbank einen verlängerten Arm der US-amerikanischen Außenpolitik« zu machen, wie seinerzeit das erzkonservative britische Wirtschaftsmagazin The Economist bemerkte. Diese Prognose sollte sich bestätigen. Wolfowitz brachte seine engsten Mitarbeiter aus dem Pentagon mit zur Weltbank und entschied selbstherrlich am etablierten Apparat vorbei. Jene Entwicklungsländer, die Washingtons »globalen Krieg gegen den Terror« unterstützten, wurden nunmehr mit Weltbank-Hilfen belohnt, während die anderen abgestraft wurden. Das geschah im Rahmen der »Korruptionsbekämpfung«, die sich Wolfowitz zur formalen Rechtfertigung seiner diskriminierenden Politik im Interesse Washingtons auf die Fahnen geschrieben hatte.« So kündigte er z.B. einen schon zugesagten Kredit an Usbekistan, nachdem Usbekistan den amerikanischen Truppen für den Nachschub in den afghanische Krieg 2005 kündigte und Moskau und Peking als Bündnispartner ins Land holte um ab 2006 mit ihnen sowie Kasachstan, Turkmenistan, Tadschikistan und Kirgisien dauernde Militärübungen an der iranischen Grenze durchzuführen. Offiziell wird zwar immer die Niederschlagung des Volksaufstandes im Mai 2005 als Kündigungsgrund der Kreditzusage vorgeschoben, aber den hatten ja alle westlichen Staaten kritisiert und Deutschland ist immer noch in Termez und außerdem sind sonst immer den Vereinigten Staaten die Menschenrechte egal. Es wird wohl an den neuen Bündnispartner China und Russland liegen, dass Usbekistan keine Kredite mehr von der Weltbank erhält. Für die USA war der Rauswurf aus Usbekistan für die Seidenstraße-Theorie, nach der Amerika alle Länder entlang der Seidenstraße zur Einkreisung Chinas beherrschen will, eine herbe Schlappe.
Kriege, Diktatur, Inflation, Wirtschaftzusammenbruch!
Ursprünglich hatte die USA die Fortsetzung der Ölkriege sich für das Frühjahr 2007 vorgenommen. Dann stellte sie aber die gewaltige Militärmacht des Irans fest, 1 Millionen Soldaten, eine Luftwaffe, die 4 mal so groß ist wie die irakische und die modernste Raketenabwehr aus Russland. Also musste sie erst bis jetzt schon die halbe Flotte in den Persischen Golf bringen und fängt schon mal mit der Aufteilung des Nahen Ostens jetzt erst an einer schwächeren Stelle an, in Pakistan: Schließlich will Amerika denen im Süden Belutschistan abtrennen und im Norden Kaschmir an Afghanistan angliedern (Siehe Karte unten vom Pentagon aus Armed Forces Journal AFJ) Nun ist aber noch etwas dazwischen gekommen. Die US-Wirtschaft droht zusammenzubrechen, noch in diesem Sommer. Die USA hat ein Leistungsbilanzdefizit von bald 9 Billionen. China hat 200 Milliarden Dollar-Staatsanleihen für seine Geschäfte in Afrika verkauft und Iran hat die Ölverkäufe von Dollar auf €uro- und Tuman-Basis umgestellt. Da fiel der Dollar um 2 Cent auf 1.38 für 1 €uro. Ab 1,40 gibt es kein Halten mehr. Also, wer ist der nächste beim Dollar-Schneeball-Wettcasino? Dem Mittelstand werden die Häuser weggepfändet und viele Kreditbanken stehen kurz vor der Insolvenz derweil der künftige Diktator noch einmal 240 Mrd. für den Krieg sich geliehen hat. Das Europäische Wirtschaftsinstitut GEAB meint, die Krise kommt noch diesen Sommer.
Wenn Du als Amerikaner zur Welt kommst, hast Du mit Deinem ersten Protestschrei gegen die raue Realität gleich 125.000 Dollar Schulden am Hals. Die Amerikaner verbrauchen 30% mehr Werte, als dass sie herstellen. Jeden Tag bekommen die USA 2 Milliarden aus aller Welt geliehen, pro Jahr schon 800 Milliarden. Über 10 Billionen sind das schon. Staat, Staaten, Kommunen, Firmen und Private besitzen 42 Billionen $ Schulden. Das weltweite Nettovermögen beträgt 86 Billionen $. Leihen tut das ihnen China (1,33 Billionen$), Japan (1 Billion$) über die Staatsanleihen oder amerikanische Aktien, auch musste die Welt erst mal Dollar kaufen, wenn sie Rohstoffe (z.B. Öl) einkaufen wollte. In Europa haben die Banken und Sparkassen die Privatkredite und Hypotheken mit einer niedrigen Bonität (Sicherheit) vom amerikanischen subprime Markt die Sparmitteln der kleinen Leute hier über Ramschanleihen (Junk Bonds) verwettet. Die Häuserpreise in Amerika stiegen nach oben. Jetzt hatte China aber 200 Milliarden verkauft, da sie das Geld für ihre Afrika-Investitionen benötigen und Iran hat seinen Ölhandel von Dollarbasis auf € bzw. Tuman-Basis umgestellt. Plötzlich wurde in Amerika das Geld knapp und die Zinsen steigen. Die Häuslebauer in Amerika konnten ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen und über 200 Finanzhäuser sind schon pleite und haben Europa mitgerissen. Ganze Portfolios wurden von europäischen Banken übernommen, die nun Mitte August in Mitleidenschaft gezogen werden, aber noch nur ganz leicht. 31.10.2007 Im Endstadium des Kapitalismus wird durch die Globalisierung, dass der Kollege hier mit dem angeketteten Kind in Indien konkurrieren muss, die Arbeitshetze ins Unermässliche gesteigert. Die Reallöhne fallen schon seit 1982 und die Arbeitslosenzahlen erklimmen ungeahnte Höhen bei gleichzeitiger Fälschung der Statistik nach unten. Die Arbeitslosen über 58 und der „Bedarfsgemeinschaften werden ganz offen gar nicht mehr dazu gezählt und die Praktikanten sowie 1-€uro-Jobber werden als Beschäftigte gezählt. Mit der Arbeitslosigkeit wird der Arbeitsdruck bis an die Belastungsgrenze gesteigert und der Lohn bis zum physischen absoluten Minimum gesenkt. Die Kollegen werden mit dem Hinweis auf die Arbeitslosen erpresst. Als Folge der lang andauernden Stressbelastung entwickelt sich das inzwischen zur Volkskrankheit gewordene Burn-Out-Syndrom (BOS). Nach Schätzungen ist von den Krankenschwestern und -pflegern bereits jeder zweite und bei den Lehrern jeder dritte von Burn-Out betroffen. Bei den Lehrern spielt neben der Stundenzahlerhöhung und der Lohnkürzung auch die Klassenvergrößerung eine Rolle, aber hauptsächlich, dass schon 50% aller Schüler verhaltensaufällig (Unkonzentration und Unruhe) sind. Diese Verhaltensauffälligkeit betrifft zum großen Teil wiederum die Arbeiterkinder, weil die Eltern immer mehr zu Zusatzarbeiten gepresst werden und entsprechend weniger Zeit für die Zuwendung mit den Kindern haben. Bei mittelständischen Familien entsteht auch verschiedentlich eine Verhaltensauffälligkeit bei den Kindern, aber hier mehr durch ein zu viel an Zuwendung, ein Entwicklungszwang und damit eine Entwicklungshemmung. Aber hier wird schon oft frühzeitig mit Therapien aller Art entgegengesteuert. Auch der Manager kann zwar unter dem BOS leiden, einfach weil er von sich selber zu Gunsten der Profitrate zu viel verlangt, aber das wird beim nächsten Yoga-Kurs oder Überlebenstraining wieder weggepackt. Für den normalen Lohnabhängigen aber scheint es ein Leiden ohne Ende. Die Backwarenverkäuferin blickt ganz bleich und steht mit letzter Kraft auf den Füßen. Der Filialleiter verlangt von ihr Überstunden, Überstunden, Überstunden. Und sie macht, was der Chef will, sie will ja nicht mit Harz IV in die Armut fallen. Die Postschalterbeamtin kann nach 12 Stunden Arbeit und Fahrtzeit nur noch ins Bett fallen. Jetzt wurde noch ein Schalter geschlossen und sie muss neben dem Einschreiben noch Zahnpasta und Schokolade verkaufen. Wenn sie aufwacht, beginnt die Arbeitshetze von neuem.
Der schleichende atomare Holocaust
Wir fragen uns, warum die Staaten Russland, China, Südkorea, Japan, aber vorneweg die USA, Großbritannien und Israel immer noch die fürchterliche abgereicherte Uranmunition benutzen, obwohl sowohl bei der Bevölkerung ihrer „Feinde“ als auch bei den eigenen Soldaten, ihren Kindern und Kindeskindern die schweren genetischen Schäden mit Missbildungen feststehen. Noch Kriegsminister Scharping leugnete 1998 im Kosovo-Krieg den Zusammenhang von Uranmunition und Konterminationen, die Urangefährdung sei vernachlässigbar, so sein Credo. Er musste auch die zynische Haltung haben, denn 1972 bis 1978 wurde die Uranmunitition von dem Düsseldorfer Konzern Rheinmetall, der sich dann doch für die nicht radioaktive teurere Wolfram-Technik und dem Rüstungskonzern MBB entwickelt, die abgereicherte Uranmunition mussten Rheinmetall doch zuviel Ärger bedeuten, nicht aber der deutschen Armee. Den unermüdlichen Arbeiten von Prof. Siegwart Günther, Prof. Albrecht Schott, Dr. Durakovic, die alle mit dem Tode bedroht wurden, Dr. med. Angelika Claußen, Prof. Malcolm Hooper, unzähligen anderen und natürlich der gesamten Antikriegsbewegung ist es letztlich zu verdanken, dass die teuflische Munition bei der Bundes“wehr“ nachdem sie den halben Balkan und Hunderte alliierter Soldaten damit verseucht hatte nicht mehr eingesetzt werden durfte. Die deutsche Armee ist einfach zu dem Trick übergegangen, ihre Soldaten bei strahlengefährlichen Einsätzen anderen Armeen zu überlassen, wie dies ja wieder bei dem Fuchs-Spürpanzereinsatz im Irak März 2003 geschehen ist, wo nach Aussage des kranken Soldaten die halbe Kolonne von 50 bis 70 Mann bereits gestorben sind. Übrigens zeigt allein der Einsatz der ABC-Fuchs-Spürpanzer, dass auch die Armee von einer Gefährdung durch die Uranmunition ausgeht, denn von Atombomben ist niemand ernsthaft ausgegangen. Bereits 1996/7 verabschiedete die UNO-Unterkommission für Förderung und Schutz der Menschenrechte eine Resolutionen, in denen DU-Waffen (DU = depleted uranium = abgereichertes Uran) als "unvereinbar" mit gültigen Gesetzen zur Wahrung humanitärer und Menschenrechte erklärt wurden. Letztlich ist auch der Einsatz von Massenvernichtungsmitteln nach der Haager Landkriegsordnung von 1899, 1907 untersagt. Das deutsche Beispiel zeigt, dass die Kriegsparteien die internationalen Verträge überhaupt nicht beachten, besonders dann, wenn dieser Krieg um Alles oder Nichts geht. Amerika hat im Golfkrieg nach eigenen Angaben Irak-Krieg 330 Tonnen Uranmunition verschossen, das entspräche 230 Tonnen Uran. Die Kritiker gehen aber von 1.500 Tonnen aus. „Da die Trefferquote extrem gering war, liegen noch heute fast alle verschossenen Uranprojektile im Erdboden dieser Landstriche.“ (FAZ.net 15.10.07)
Dein Traum ist aus, Amerika! 6.12.2007
Das ist kein Zukunftsroman, Du bist schon im richtigen Film. Sie befinden sich in Detroit des Jahres 2007. Da werden die Häuser für 1.000 Dollar angeboten, ehemalige gut bürgerliche Wohngegend, jedes zweite Haus steht da leer. Es riecht muffelig, staubig und irgendwo schlägt ein Fensterladen im Abendwind den Takt zu „Spiel mir das Lied vom Tod“. „Sie sagen, dass das hier ein blühendes Viertel gewesen sei. Die Menschen hätten zusammengehalten, damals. Kneipen hätte es gegeben und Parks, gute Schulen sowieso, und die Kinder hätten Baseball gespielt am Samstagmorgen. Die Väter hätten gegrillt, so erzählen sie es, und die Haustüren daheim hätten offen gestanden, weil es Angst ja nicht gab in diesem mutigen Land. So war das einst in Amerika, so war es in Cleveland, Ohio, alle hier sagen das … Fährt man heute durch Slavic Village [Stadtviertel], sieht man Ruinen. Viele Häuser sind vernagelt, manche niedergebrannt, andere geplündert und seltsam nackt. Vor jedem zweiten Haus steckt ein Schild im Sand, „For Sale", aber es gibt längst keine Käufer mehr, es gibt keinen Markt, 13.600 Zwangsversteigerungen gab es 2006 im Bezirk Cuyahoga. Darum lassen inzwischen viele ihre Häuser einfach zurück, sie ziehen aus und einfach fort von hier, keiner kennt die neue Adresse, weil sie ja hoffen, dass sie in der Obdachlosigkeit wenigstens den Schulden entkommen.“ Detroit, Cleveland, Gary, im ganzen Rostviertel im Nordosten der USA, überall das gleiche Bild und das ist nur der klitzekleine Anfang. Ganz Amerika hat über seine Verhältnisse gelebt, auch der Staat. Jeden Tag bekam es 2 Milliarden hauptsächlich aus Ostasien geliehen. Nun steigt alle Welt aus dem Dollar aus und die Wohltaten scheinen zu versiegen, das Geld wird knapp in dem Land der Träume. Im Oktober wurden bei 50 Millionen Bau- und Kundenkrediten mit einer Summe von 8 Billionen Dollar die Zinsen verdoppelt. In den Vereinigten Staaten gab es nur Kredite mit einem flexiblen Zinssatz, die wussten schon warum, obwohl die Inflation offiziell nur mit 6% angegeben wird, wird von Finanz-Experten die Inflation auf gut 10% geschätzt. Auch das BIP-Wachstum wird offiziell mit 4% angegeben, aber „der Frachtindex der „The American Trucking Association“ ist um 2,7% geringer als im Vorjahr und die Beladungen der Güterwaggons sind im Jahresvergleich um 2,8% gefallen. Das Ausmaß des Frachtvolumens wird auch durch den Cass Freight Index, bestätigt, der im Juni 2006 einen Höhepunkt erreicht hat“ (Dr. Marc Faber)
18.12.2007 In Los Angeles leben schon 69.000 Obdachlose, da werden jetzt noch einige dazukommen, denn gerade bei den Sozialausgaben will Schwarzenegger 10% einsparen. Die Krankheit des Rostgürtels im Nordosten ist jetzt auch im Süden angekommen. 127 Millionen Amerikaner, fast die Hälfte, liegen lt. Junge Welt knapp über der Armutsgrenze. Du bekommst immer nur die Bilder des reichen Amerikas gezeigt, deshalb hat man ein falsches Bild von dem Land. Das Foto zeigt noch nicht das San Francisco von heute, das ist Mogadischu heute, wo die äthiopische Armee im Auftrag Amerikas und mit Bewaffnung der Amerikaner einen Säuberungskrieg führt. Solche Bilder der Barbarei kennen wir aus Palästina. Sie verbreiteten sich dann wie ein Alptraumvirus nach Libanon, griffen dann zum Irak, nach Afghanistan und Somalia um sich dann 2008 und 9 der ganzen Region zu bemächtigen. Im Laufe der Bankenkrise und des Dollarverfalls wird der Virus sich ach über den großen Teich zur USA schwappen. Das Foto könnte dann das San Francisco des Jahres 2020 sein. Jetzt hat der Dollar noch kurzfristig eine Atempause bekommen. Die EZB hat 10 Milliarden Dollar Kredite mit einem Monat Laufzeit in die Banken gestopft, die Fed noch einmal zwanzig, die Schweizerische Nationalbank beteiligt sich mit vier und die Briten sind auch dabei. Prompt stieg der der Dollar von 1,48 auf 1,43 für ein €uro. Aber das wird ihm langfristig gar nichts nutzen, eher verschlimmern, weil der Zusammenbruch dann später auf einmal kommen wird, jetzt würde er sich auf verschiedene Zeitpunkte verteilen. Die EZB zahlt die Bankenstützung mit Deinen Steuergeldern, die FED mit dem hochtakten der Dollardruckmaschine. Um 16% ist die Dollar-Geldmenge (mit Krediten) im letzten Jahr gestiegen. Wenn wir davon die 6% abziehen, die für das Leistungsbilanzdefizit gedruckt wurden, die wurden ja vom Ausland den Amis geliehen, bleibt 10%. Da die Warenmenge eher um 3% gefallen ist (siehe Linke Zeitung) entsprechen diese 10 Prozent der Inflationsrate, die von den Finanzexperten auch mindestens in dieser Höhe eingeschätzt werden. 10% Inflation bedeutet aber wieder Dollarverfall, wenn diese wirklichen Zahlen auch offenkundig werden. Die Bush-Adminisration veröffentlicht die Menge des gedruckten Dollars aus diesem Grunde nicht mehr. Die „gelbe Gefahr“ für den Dollar besteht noch nach wie vor. China will sich mit 200 Milliarden an den deutschen Konzernen beteiligen, weiter Gold kaufen und Lebensmittel im Ausland, um ihre eigene Nahrungsmittel-Inflation von 16% abdämpfen zu können. Außerdem verlieren sie ständig an Werten, je länger sie den Dollar halten. Eine Billionen Dollar könnten da schon auf dem Markt angeboten werden. Die Hyperinflation steht kurz bevor! 27.12.2007
Die Superinflation ist schon nicht mehr auf die USA und Europa beschränkt. Auch in China steigen die Lebensmittelpreise um 16%. Die amerikanische Zentralbank (FED) hat ständig Dollars in die Banken hineingepumpt in der Hoffnung, sie könnten sich selbst sanieren. Z.B. erhielt die größte Bank von Amerika, die Citigroup, 49 Milliarden Dollar an kurzfristigen Finanzspritzen, da haben die 7,5 Milliarden von Abu Dhabi nicht gelangt. Da, es hört nicht auf, ich bin beim Schreiben, da kommt eine neue Nachricht am 27.12. vom Spiegel: “Citigroup stehen weitere Milliardenabschreibungen ins Haus“ Morgan Stanley erhielt eine 5 Milliarden Finanzspritze aus China. Bei Merrill Lynch wird mit 16 Milliarden Verlusten aus dem Hypothekengeschäft gerechnet. Reuters: »Insgesamt verschafft sich Merrill Lynch bis zu 7,5 Milliarden Dollar frisches Kapital. Der singapurische Staatsfonds Temasek erwirbt Aktien für 4,4 Milliarden Dollar und sicherte sich Kaufrechte für weitere Anteilsscheine im Wert von 600 Millionen Dollar. Zudem steigt die US-Fondsgesellschaft Davis Selected Advisers für 1,2 Milliarden Dollar bei dem Geldhaus ein. Weitere 1,3 Milliarden Dollar fließen dem Institut durch den Mehrheitsverkauf seines Mittelstands-Finanzierers an General Electric zu.« Die Aktie ist in diesem Jahr um 40% gefallen. Aus dem stolzen Vorzeigehaus ist ein Schnäppchen auf den Pokertischen geworden. Aber all das wird alles nichts nutzten, gerade noch die hohen Häuser über die Feiertage ins neue Jahr retten. Es werden noch 4 Billionen Dollar oder mehr an Krediten in Amerika platzen. Sie haben alle auf Sand gebaut, weil Amerika nicht mehr so bequem Geld für ihre Aktien, Staatsanleihen oder aus dem Rohstoffmarkt von der Welt geliehen bekommen. Das Leistungsbilanzdefizit wird 2007 760 Milliarden Dollar und kumuliert weit über 10 Billionen Dollar erreichen. (Diagramm von Prof. Dr. Bernd Kempa)
12.1.2008 Langsam hat sich auch das Ende der kapitalistischen Produktionsweise auf der Basis der Profitproduktion bei den Eliten der Banken, Konzerne und der Politik herumgesprochen. Die Produktivität ist schon zu weit vorangeschritten, so dass der Anteil der Arbeit als einzige Quelle des Mehrwertes immer weiter verschwindet und durchschnittlich kaum mehr im produzierenden Gewerbe eine lukrative Profitrate erzielt werden kann.
6% Preissteigerung, und die Löhne?
Die Kreditkrise wird alleine schon für weitere Preissteigerung sorgen, aber auch die andauernden Kriege und die Ungleichgewichte der Weltwirtschaft. Die Kreditkrise hat schon ganz gehörig die Sachsen-LB, die IKB und die West-LB gebeutelt, aber auch die Postbank, die BWLB, die BLB und auch die Großen. Von der Bayrischen Landesbank spricht man ja, dass sie noch 30 Milliarden fauler Kredite abzuschreiben hätte, die West-LB noch 25 Milliarden, das wird die West-LB zerreißen, wie mühsam hat Land, Bund, Sparkasse und Banken um die bisherigen 1,5 Milliarden geschachert. Die Sparkassen haben schon abgelehnt, die Banken winden sich nur die 0,5 Milliarden zu übernehmen, haben sie doch alle selber noch faule Papiere im Keller. Auf 4 Billionen werden die faulen Kredite weltweit noch geschätzt. Wenn eine Bank fällt, wird das wie ein Dominoeffekt die anderen mit in den Untergang reißen. Deshalb bietet Steinbrück der West-LB 1 Milliarde an und hat der IKB von Deinen Steuergeldern 1 Milliarde in den Rachen geschmissen. Kassenwart Steinbrück sagt mit zusammengebissenen Zähnen „Für die restlichen 200 Mio. Euro wird es eine Lösung geben, die im Zweifelsfall im laufenden Haushalt eingesammelt werden muss". Warum kann er nicht die Zähne für die Armutskinder oder die Pendler zusammenbeißen? (Financial Times)
Statt freier Gedanken nur noch Monstermaschinen für das CIA-Programm MK-Ultra-(brutal)?
Zum Schluss dann wird bei jedem gleich ein Chip [Wird in Mexiko bei den Beamten schon praktiziert] mit einem Funksender eingepflanzt werden, und Dein Blockwart kann jederzeit Deine Gedankenlage erkennen. Es besteht dann die totale Kontrolle und Revolutionen kannst Du dann vergessen. Immer, wenn Du an die Freiheit denkst, gibt es ein Narkoseschlag, das ist in dem Chip mit einprogrammiert. Da freut sich doch der Möchtegern-Rollidiktator. Schöne neue Welt.
Noch 11 Monate bis zur Todesstrafe und Quasidiktatur in Europa 17.2.2008
Das geht sogar über das amerikanische Gesetz der Todesstrafe hinaus, indem es sogar den Vollstreckungsbeamten die Vollmacht gibt, Dich auf der Flucht zu erschießen. Die Polizei kann jede Demo zu einem Aufstand erklären und da voll hineinballern. Zum 25 jährigem Jubiläum von 1984 wurde George Orwell schon eingeholt. Weil jeder jetzt bei dem Katrophenexperten so ungläubig schaut, gebe ich die ganze Erklärung von Professor Schachtschneider zum Punkt 13 wieder: »13. Die Grundrechtecharta ermöglicht für den Kriegsfall und den Fall unmittelbarer Kriegesgefahr die Todesstrafe. Diese kann nach den verteidigungspolitischen Ermächtigungen der Union eingeführt werden. Um einen „Aufruhr" oder „Aufstand" „rechtmäßig niederzuschlagen", darf trotz des Rechts auf Leben (Art. II-62 VV) getötet werden. In der Erklärung betreffend die Erläuterungen zur Charta der Grundrechte, die die gleiche Verbindlichkeit hat wie die Grundrechte selbst, steht:
Hungeraufstände in Afrika5.3.2008
Leider kann man deren Inflationsrate nicht untersuchen, da die offizielle Statistik stark nach dem Lustprinzip zusammengelogen ist. Also nehmen wir die Geldmenge M3 mit Krediten. Die Geldmenge M3 wuchs in Amerika schon seit den Anfängen der Bush-Regierung stärker die Wertschöpfung, weil es jeden Tag 2 Milliarden Dollar mit den Staatsanleihen oder dem Rohstoffhandel geliehen bekommen hat. Auf die Inflationsrate hat sich das aber nicht ausgewirkt, da der höheren Nachfrage auch ein höheres Warenangebot, z.B. aus China gegenüberstand. Nachdem man scheinbar die Hoffnung auf einen stabilen Dollar aufgeben hat, wurde ab Oktober 06 der Turbo in die Dollardruckmaschine eingebaut und der Anstieg der Geldmenge beschleunigte sich noch einmal um 25%. Die Inflation in Amerika steigerte sich in den Galopp, auf über 10% (18,2% Geldmengenerhöhung minus 6% Leistungsbilanzerhöhung minus 1,0% Wirtschaftswachstum) Die Inflation der USA riss die ganze Weltwirtschaft mit.
Frieden und Brot! Erste Erfolge in den Nahrungsmittelkämpfen 8.4.2008
Herzlichen Glückwunsch, Sie haben die dringende Blinddarmoperation gewonnen. 25.3.2008
So könnte die Antwort des Bundestaates Oregon auf eine dringende Operationsantrag für eine Billiglohnarbeiterin demnächst lauten. Von 91.000 Niedrigverdienern, die sich offiziell für die Übernahme der Krankenkassenkosten beworben haben, haben 24.000 Personen durch Losentscheid die staatliche Stützung gewonnen. 67.000 gingen leer aus und müssen an der Blinddarmentzündung sterben. Die glücklichen 24.000 Gewinner dürften sich aber nicht lange freuen, denn Amerika hat jetzt endlich rausgefunden, wie es die Kreditkrise lösen könnte, aber das wird den Kommunen Geld kosten. Die Städte kaufen den Banken die leerstehenden, zwangsgeräumten Häuser ab und reißen sie auf ihre eigenen Kosten ab. (Alice im Wunderland)
Das rettet wenigstens das Überleben der Banken und mit der Wirtschaft kann es weiter gehen. Blöd nur, dass auch stinknormale Verbraucherkredite und massenhaft Heuschreckkredite faul geworden sind, aber das lösen sie ja gerade mit dem Ausverkauf von Fort Knox.
Vom Septemberweizen zu den weltweiten Brotkämpfen!13.04.2008
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Hartz IV-Behörden: amtliche Massenquälerei 3.05.2008 |
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Die Supereichen mit den Taschen voller Geld können alle Regierungen zu dieser reifen Leistung beglückwünschen, der Auftrag des globalisierten Kapitals ist erfüllt, Berlin befindet sich auf dem besten Wege nach Afrika. Jetzt könnte man meinen, die Konzernchefs könnten sich bei so vielen Erfolgsmeldungen entspannt zurücklehnen. Aber nein, die chinesischen Löhne sind noch lange nicht erreicht, noch leben die deutschen „überflüssigen" Arbeitslosen nicht von den Essensresten der „Elite", wie in Manila Also werden die Arbeitslosen vom Amt weiter gemobbt, ja, geradezu wird von ihnen illegales Verhalten verlangt. Ihre Rechte werden ihnen solange vorenthalten, bis sie auch bereit und verzweifelt genug sind, für 3 Euro zu arbeiten. Du hast schon richtig gelesen, 3,20 Euro ist der Tarifvertrag für Friseurinnen in McPom, ein Stundenohn von 2,80 Euro brutto in NRW für einen Jungarbeiter bei freier Kost und Logis hat das Amt vermittelt. Wir hatten schon auf das illegale Verhalten der Arge hingewiesen, aber es wird immer grotesker, wie eine neue Mail wieder zeigt:
12.05.2008 Leserbrief zu „Konflikt auf höherer Ebene" von Prof. Herbert Meißner in der Jungen Welt. Hier der ganze: Herbert Meißner stellt sich die Frage, wann der Widerspruch zwischen Produktivkräften und Eigentumsverhältnissen im Kapitalismus seinen Höhepunkt erreicht. Er konstatiert, dass Marx und Engels im »Kommunistischen Manifest« die Formel prägen: »Auf einer gewissen Stufe der Entwicklung dieser Produktions- und Verkehrsmittel entsprachen (...) die feudalen Eigentumsverhältnisse den schon entwickelten Produktivkräften nicht mehr. Sie hemmten die Produktion, statt sie zu fördern. (...) Sie mussten gesprengt werden, sie wurden gesprengt« (MEW 4, S. 467). Daraufhin stellt er sich die Frage, die die ganze Weltarbeiterklasse mehr oder weniger beschäftigen: „Wann erreicht denn dieser Widerspruch zwischen Produktivkräften und Eigentumsverhältnissen seinen Höhepunkt, auf dem die Fesseln gesprengt werden müssen und können? Wann ist diese »gewisse Stufe« erreicht, auf der eine Epoche »sozialer Revolution« eintritt? Woran erkennt man die daraus folgende Möglichkeit und Notwendigkeit der sozialen Revolution?" Lenin beantwortet uns diese Frage folgendermaßen:
Nur normale Überproduktionskrise oder Ende des Marktes? 29.10.2008 Vom Ende des Marktes über die Tauschwirtschaft zur Basisplanwirtschaft In der Finanzkrise überschlagen sich die Meldungen über neue Re Aus dem Buchhandel erfahren wir, dass die Nachfrage nach dem Kapital von Marx von Nichtrevolutionären steigt. In London im SWP-Buchladen hat sich gar der Verkauf verfünffacht. Die Menschen setzen sich mit dem Marxismus ernsthafter auseinander und zeigen damit, dass sie nicht mehr an die Marktwirtschaft als das Wirtschaftssystem glauben, das die Probleme der globalisierten Welt des 3. Jahrtausends wird lösen können. Es kommen jetzt die normalen Kollegen auf mich zu und stellen fest, ja, Sie haben recht gehabt, mit dem Kapitalismus wird es jetzt zu Ende gehen. Diese Feststellung ist wichtig für die Frage, sollen wir immer noch wie die Linke, Arzt am Krankenbett des Kapitalismus spielen und z.B. ein Bankenrettungspaket und ein Konjunkturprogramm auflegen oder den Schwerpunkt jetzt auf die Unterstützung radikaler Kämpfe wie die der Opelkollegen, der BSH-Belegschaft oder der GSL und der internationalen Kämpfe wie die in Oaxaka oder in Ägypten verlagern? Die außerparlamentarischen Linken können bei der Verortung der Kollegen eine Menge mit dazu beitragen, indem sie klar gemeinsam auch realistisch auf das Ende des Kapitalismus hinweisen. Weiter
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28.11.2008 
Wird in Bombay/Mumbai der nächste Krieg gegen Pakistan vorbereitet?
Es sieht ganz danach aus, dass in Mumbay (ehemals Bombay) der nächste Waffengang nach Pakistan vorbereitet wird. Als Präsident will Obama Pakistan angreifen, „wenn wir schlüssige Hinweise auf Zielpersonen haben und Präsident Musharraf nicht handelt, dann werden wir es tun, … Ich werde nicht zögern, militärische Gewalt anzuwenden, um Terroristen zu beseitigen, die eine direkte Bedrohung Amerikas darstellen.“ meldete die Welt schon am 2.8.07.
Wie am 11.9. kommt nun wieder pünktlich nach der Wahl wie bestellt der entsprechende massive Terroranschlag. Am 27.11. meldet Telepolis, dass die „Angreifer Marineeinheiten …zum Verwechseln ähnlich gewesen sein“, mit 4 Schnellbooten kamen, und sehr professionell vorgingen. Ein Angreifer mit pakistanischer Nationalität wurde festgenommen und sagte aus, dass er angeblich von Lashkar-e-Toiba ausgebildet worden sei, einer Gruppe, die „1989 vom pakistanischen Geheimdienst gegründet worden sein soll“. Dies alles roch nach einem Angriff unter falscher Flagge.
Auch die Meldung vieler Zeitungen, dass die Angreifer Jugendliche waren, wies auf einen Angriff von einer von Provokateuragenten geschulten Truppe hin. Wenn der Angriff tatsächlich von Pakistan geplant wurde, warum sollten die sich mit all diesen Ähnlichkeiten und einer Person mit pakistanischer Nationalität verraten?
26.12.08
Von China bis zu den USA haben di
e Regierungen den Banken schon weit über 3 Billionen an Bailouts (Freikäufe vom Schuldturm) nachgeschmissen. Viele Analysten vergleichen diese Krise schon mit der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre und manche sehen diese schon „sicher noch größer als in den 30er Jahren." Die 30er-Jahre-Weltwirtschaftskrise war auch verursacht durch eine Überschuldungskrise, die ebenfalls eine Überproduktionskrise auslöste, als man die Schuldenkrise eindämmen musste. Nun gab es auch überall Konjunkturprogramme. In den USA sind die heute ebenfalls durchgeführten staatlichen Eingriffe von 1930 unter Präsident Hoover und später unter Roosevelt unter dem Namen „New Deal“ bekannt.
Die Berner Zeitung schreibt dazu: „Das letzte große Ankurbelungsprogramm im Sinne von Keynes war der New Deal in der 30er-Jahren. Der Durchbruch zum Erfolg erfolgte aber erst mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Er hat die Staaten veranlasst, ohne Rücksicht auf Schulden in Waffen und in die Armee zu investieren. Diese Option haben wir nicht mehr, einen Dritten Weltkrieg würde die Menschheit wahrscheinlich nicht überleben“
Die BZ wie wahrscheinlich auch alle vernunftbegabten Menschen wollen also den Wiederaufschwung nach der Krise ohne einen neuen Weltkrieg schaffen. Dass aber mit dieser pazifistischen Option das Akkumulationsgesetz der Kapitalisten nicht einverstanden sein wird, sollte doch der Berner Zeitung anhand ihrer anderen Feststellungen der Wirtschaftsdaten aufgefallen sein. Sie schreibt selber, dass die„«bereits düsteren Prognosen noch düsterer werden» (Strauss-Kahn, IWF), die Schätzungen derbis jetzt vernichteten Vermögenswerte reichen von 2.800 Milliarden Dollar bis zu 6.000 Milliarden. Die US-Wirtschaft ist um 5 Prozent geschrumpft.“
Der Schüttelfrost des Kapitalismus, warum sein Untergang so plötzlich kommen wird.
02.02.09
2008 sehen endlich auch andere wie der bei Heise veröffentlichte Artikel von Tomasz Konic
z, dass der Kapitalismus sich seinem Ende auf Grund des tendenziellen Falls der Profitrate zuneigt. Je mehr Linke das Ende des Kapitalismus propagieren, je eherfallen die Kollegen nicht auf das „Es geht wieder Aufwärts“-Gesülze der Bourgeoisie herein und kämpfen entschlossener gegen Lohnkürzungen und Entlassungen.
Leider wurde keine Kurve dabei gezeigt und vermittelt, wo wir denn heute stehen, wie lange wird man jetzt noch mit dem Kapitalismus rechnen müssen.
Das fehlende Diagramm will ich gerne nachreichen, wobei wir gleich sehen, dass zwar 1850 die durchschnittliche Profitrate noch bei 50% stand, aber schon ab 1982 kein Geschäft mehr im Durchschnitt mit der Profitproduktion zu machen war. Das sind einfach die zusammengetragenen Daten von verschiedenen Autoren von Paul Fröhlich über Mandel, Altvater, DGB und Robert Brenner für 150 Jahre von 1850 bis 1993. Für Wissenschaftler ist das natürlich vollkommen unwissenschaftlich, da ja jeder genannte Autor etwas andere Zahlenquellen genommen hat und etwas anders berechnete.
Regulierte Marktwirtschaft statt neoliberaler Marktwirtschaft?
Norbert Nelte - 15.02.092 
Deflation, Inflation, Tauschwirtschaft, Mad Max - Oder?
Märklin pleite, Schießer fertig, Rosenthal am Ende, 50.000 Entlassungen bei Autozulieferern in NRW. 40% Einbruch beim Maschinenbau. 102 Milliarden Staatsgarantien und -hilfen bei der Hypo-Real-Estate mit einem Aktienwert von 4 Milliarden Euro. Kurzarbeit bei vielen Produktionsbetrieben, überall Entlassungen. Um 2,1% sank nach Statistischem Bundesamt das Bruttosozialprodukt im IV. Quartal gegenüber Vorquartal, nachdem es in den 2 Vorquartalen schon jeweils um 0,5% gesunken ist, also schon 3 Quartale hintereinander Rezession. (Istzahlen, keine Schätzzahlen) 1,5% Schrumpfung in Europa im 4. Quartal.
Für dieses Jahr rechnet der Exportverband mit einem Umsatzminus. Der Binnenkonsum ist auch im Minus. Wie soll die Wirtschaftsleistung wieder nach oben gehen?
Wirtschaftszusammenbruch: Der „Point of no Return“ wird gerade überschritten. Überproduktionsgesetz
04.03.2009
Keine Rückkehr mehr möglich zum Wirtschaftsboom
Märklin, Schießer, Rosenthal, eine Marke nach der
anderen verschwindet vom Markt. Die Autobranche zittert. Mit den Abwrackprämien gab es kurz noch mal einen Aufschub vor dem Untergang. Aber zu so einem Konsumgutschein wie die Abwrackprämie bei allen Endverbraucher-Investitionen wollte sich die Regierung dann doch nicht durchringen, da bei den anderen Gütern wie z.B. Computern der Importanteil doch höher liegt. Da dachte die Regierung, kann sie das Geld gleich nach China überweisen. Die Auftragseingänge im Januar 2009 im Maschinenbau sind fasst um die Hälfte, um 40% abgestürzt.
Hier sind wir auch schon bei der Quintessenz, beim wesentlichsten Punkt. In einem normalen Wirtschaftsverlauf mit Boom und Krise fällt der Konsummittelsektor weltweit immer noch schneller als der Produktionsmittelsektor und es entwickelt sich immer ein Überschuss im Konsummittelsektor. Der Überschuss im Konsumsektor kann, wenn er nicht mehr in dem ausländischen Markt ausweichen könnte, dann immer noch in den unterproduzierenden Produktionsmittelsektor durch Kapitalübertrag oder Verkauf von Konsumgütern als Produktionsmittel verschoben werden (Siehe Tabelle Nr. 3 der erweiterten Reproduktion). Die permanente Überproduktion des Konsummittelsektors im Kapitalismus liegt daran, dass der Arbeiter von seiner Wertschöpfung in beiden Sektoren nur einen Teil um 60% ausgezahlt bekommt und der Kapitalist sich den Rest für die Kapitalakkumulation, und für die Revenue, seinen eigenen Verbrauch behält. Er kann gar nicht so viel Schnitzel essen, wie er den Arbeitern abknöpft und der Puddingpulverhersteller investiert den Profit in normalen Zeiten z.B. im Maschinenbausektor.
15.05.2009
Die Übernahme von Conti durch Scheffler und von Opel vielleicht durch Fiat und die Weltwirtschaftskrise wird auf die deutschen Kollegen Auswirkungen haben, die dem hiesigen Kapital sowie der sozialdemokratischen Gewerkschaftsführung nicht gefallen werden. Die Globalisierung wirkt sich nicht nur positiv mit der internationalen Arbeitsteilung für das Kapital aus, sondern auch positiv mit der Anpassung der Radikalisierung für die deutschen Arbeiter, sie werden sich nicht mehr so schnell alles gefallen lassen. Turiner Verhältnisse in Rüsselsheim oder französische in Hannover. Die Globalisierung bringt nicht nur dem Kapital billige Löhne, sondern auch den Arbeitern gleiche Kampferfahrungen.
Besonders deutlich wird das bereits bei dem internationalen Reifenkonzern Continental. Die Internationalität oder Continentalität gibt es zwar schon lange bei Conti, die Weltwirtschaftskrise bringt es aber mit sich, dass jetzt schlagartigartig viele Konzerne ausgeblutet werden. Bei Conti werden gleichzeitig das LKW-Reifen-Werk in Hannover-Stöcken mit 900 Beschäftigten und das Werk in Clacroix in Frankreich mit 1.000 Kollegen geschlossen. Das hat dazu geführt, dass beide eine gemeinsame Kundgebung in Hannover am 23.4. durchgeführt haben, auf der beide Gesamtbetriebsräte die bei www.LabourNet.de dokumentierten Reden gehalten hatten.
20.05.2009

Alle Rettungsmaßnahmen haben nichts mehr geholfen. Trotz Kurzarbeitergeld, Abwrackprämie und Bankenrettungshilfspaket ist das Bruttosozialprodukt im 1. Quartal 2009 kalenderbereinigt um minus 6,9% eingebrochen (Diagramm). Das ist nicht nur der tiefste Fall in der Geschichte der BRD, sondern, wie man leicht der Grafik entnehmen kann, eine neue Dimension in den 3. Keller. Die Wirtschaft brach so erschreckend tief ein, dass alle Medien nur das erste Mal den Fall des BIP gegenüber Vorquartal von 3,8%, anstatt gegenüber Vorjahr von 6,7% genommen haben.
6,9% (kalenderbereinigt) ist auch zu schrecklich für die Elite. Da müsste man ja wieder Aufschwungsahlen wie Ende 1950er haben, um das ausgleichen zu können. Daran glaubt doch wirklich niemand mehr. Also mogelt man sich durch.
Eher kommt man zu dem Schluss, wenn es in diesem Tempo weitergeht, dann erreichen wir locker 2011 ein Minus von 45% wie 1929 und erhalten dann den Lohn in Notgeld nur mit lokaler Gültigkeit. Die Wirtschaftskrise hatte damals nur 35 Länder erfasst, jetzt aber ist es die ganze Welt.